Eisenstadt, 10. 8. 2026
„Es ist ein gesundheitspolitisches Armutszeugnis für die rot-grüne Landesregierung, dass das Burgenland als einziges Bundesland über keinen einzigen stationären Behandlungsplatz in der Kinder- und Jugendpsychiatrie verfügt“, kritisiert ÖVP-Landtagsabgeordnete Carina Laschober-Luif und unterstützt damit ausdrücklich die jüngsten Forderungen der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Wenn Kinder und Jugendliche psychische Hilfe benötigen, stehen sie und ihre Familien damit vor großen Herausforderungen. „Entweder werden betroffene Familien mit ihren Sorgen und Problemen allein gelassen oder die Kinder und Jugendlichen müssen für eine notwendige Behandlung in andere Bundesländer geschickt werden. Verantwortungsvolle Gesundheitspolitik geht anders“, wird Laschober-Luif deutlich.
Die aktuelle Situation zeigt, dass die Landesregierung in den vergangenen Jahren die falschen Prioritäten gesetzt hat. „Während Landeshauptmann Doskozil bei Prestigeprojekten keine Kosten und Mühen scheut, fehlen bei der psychiatrischen Versorgung unserer Kinder und Jugendlichen immer noch grundlegende Strukturen. Die Experten haben heute klar aufgezeigt, wo dringender Handlungsbedarf besteht“, so die ÖVP-Landtagsabgeordnete weiter.
Für Laschober-Luif braucht es daher rasches und konkretes Handeln: „Wir brauchen endlich ein umfassendes Konzept für eine wohnortnahe und bedarfsgerechte kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung. Kein Kind und keine Familie im Burgenland dürfen in einer psychischen Krisensituation allein gelassen werden. Die Gesundheit unserer Kinder muss Vorrang vor Prestigeprojekten haben.“



